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2019 jährt sich sowohl die Staatsgründung der DDR als auch deren Untergang. Immer mehr scheint diese Geschichte vor den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung in den Hintergrund gedrängt zu werden. Die DDR als eine in sich geschlossene Episode der deutschen Nachkriegsgeschichte. Aus dem Blick der Ferne jenseits von einer längst vergangenen Grenzen aber scheint gerade diese Episode wie ein Spiegel zu sein. Ein vorsichtiger Blick auf die Arbeiten von Schrifstellerinnen wie Brigitte Reimann, Maxie Wander oder Christa Wolff und auf die Filmemacher der DDR wird der Schwerpunkt der Theoriearbeit in der Villa Schmalfilm für das Jahr 2019 sein. 

Vor allem die Zeit des Umbruches, in der nochmal alten Träume eines besseren Deutschlands sich artikulieren konnten. In diesem Zusammenhang knüpft die Arbeit der Villa Schmalfilm auch an das ehemalige Projekt des „industriellen gartenreiches“ an und sucht längst verschüttete Linien in die Vergangenheit.